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Äpfel

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Im Apfel steckt ein recht hoher Kaliumgehalt, der hilfreich Herz- und Kreislauferkrankungen verhindern kann. Gleichzeitig stärken Vitamin C und Eisen die Abwehrkräfte und wirken blutbildend.

Ein reifer Apfel am Baum hängend ...
Ein reifer Apfel am Baum hängend ...

 

Die im Apfel enthaltenen Fruchtsäuren erfrischen, wirken durstlöschend und fördern zudem die Verdauung - ebenso wie die enthaltenen Ballaststoffe, von denen vor allem Pektin in großen Mengen vorhanden ist.

Der verdauungsfördernde Effekt beim Apfelessen kommt allerdings meist nur dann zustande, wenn der Apfel mit Schale gegessen wird, da der größte Anteil an Ballaststoffen in der Schale sitzt. Verspeist man größere Mengen an Äpfeln mit Schale kann dies sogar zu einem weniger wünschenswerten Durchfall führen. Geschälte Äpfel hingegen können einen Durchfall stoppen.

Obwohl einheimische Äpfel (je nach Sorte) nur von August bis Oktober geerntet werden, lassen sich ihre importierten Kollegen bei uns das ganze Jahr über in den Geschäften finden.

Äpfel sind im kühlen Keller zwar lange haltbar, jedoch sollte man sie tunlichst nicht zusammen mit Kartoffeln lagern, denn das haben die Herren Erdäpfel nicht so gern. Der Grund liegt in dem Ethylen, das von Äpfeln abgesondert wird und Kartoffeln ungehemmt keimen lässt.

Kuriose Apfelitäten

  • Goldene Äpfel
    In der nordischen Mythologie galten Goldene Äpfel als die Speise der Götter. Sie versprachen die ewige Jugend.
     
  • Newtons Apfel
    Isaac Newton soll das Gesetz der Schwerkraft zufällig entdeckt haben, als ihm ein Apfel auf den Kopf fiel.
     
  • Adamsapfel
    ... so wird der Schildknorpel am oberen Ende der Luftröhre genannt. Dieser soll angeblich dadurch entstanden sein, weil Adam die verbotene Frucht im Halse stecken blieb.
     
  • Äpfel der Hesperiden
    Diese Art von Äpfeln musste Herakles als eine seiner zwölf Aufgaben aus dem Garten der Hesperiden stehlen.
     
  • Zankapfel
    Die Göttinnen Hera, Athene und Aphrodite nötigten den Helden Paris eine Entscheidung zu treffen, wer von ihnen die Schönste sei. Der pragmatisch veranlagte Paris wählte Aphrodite, da diese ihm als Gegenleistung die schöne Helena versprach. Eine folgenschwere Entscheidung, denn dadurch wurde der Untergang Trojas herbeigeführt ...
     
  • Tell-Apfel
    Wilhelm Tell musste mit einem Bogen aus 80 Schritt Entfernung einen Apfel vom Kopf des eigenen Sohnes schießen.




Einen Apfel isst man üblicherweise roh und im ganzen, am besten immer mit Schale, denn in ihr und direkt unter ihr sitzen die wertvollen Flavonoide. Wegen möglicher Schadstoffe sollten Äpfel vor dem Verzehr jedoch gut abgewaschen werden.

Apfel-Küchen-Tipp: Angeschnittene Apfelstücke haben die Angewohnheit schnell braun zu werden. Dies kannst du verhindern, indem du die Apfelscheiben oder Apfelstücke unmittelbar nach dem Schneiden mit ein bisschen Zitronensaft beträufelst. Zitronensaft wirkt antioxidierend und verzögert das Braunwerden. Besonders ein bunter Obstsalat, der Gästen präsentiert werden soll, profitiert von der frisch und hübsch haltenden Eigenschaft des Zitronensaftes.

Mit oder ohne Schale schmecken Äpfel auch toll in Salaten. Außerdem lassen sich geschälte Äpfel prima zu Kompott, Apfelmus oder Kuchenbelag verarbeiten.

Tipp für Apfelallergiker

Wenn du unter einer Apfelallergie leidest, solltest du mal ausprobieren, ob die Probleme möglicherweise ausbleiben, wenn du nur das reine Fruchtfleisch des Apfels verspeist und die Schale und das Kerngehäuse den Tierchen auf dem Komposthaufen überlässt. Meist sitzen die Allergieauslöser nämlich in der Schale des Apfels, da sich dort nicht nur die vielen gesunden Inhaltsstoffe des Apfels versammeln, sondern leider auch die vielen umweltbedingten Gifte.

Apfelschäler & Apfelschneider von Rosenstein & Söhne
Apfelschäler & Apfelschneider von Rosenstein & Söhne

Vom Paradie-Apfel zum Obstanbau

Der botanische Name für unseren Apfel (= Malus domestica) lässt sich ableiten vom lateinischen "malus" (dt.: schlecht, böse) und bezieht sich auf den Sündenfall im Paradies, als Eva ihrem Adam von der "verbotenen Frucht" zu essen gab.

Dieser eher unschöne Vorfall im Garten Eden hat jedoch nichts daran geändert, dass sich der Apfel zu einer der wichtigsten und ältesten Kulturpflanzen in Europa und Vorderasien entwickelt hat. Bereits vor vielen vielen abertausenden von Jahren entwickelten sich die Vorfahren des Apfels: der Holzapfel und der Zwergapfel. Wirklich kultiviert wurden die Äpfel dann jedoch nachweislich erstmals in der Jungsteinzeit.

Der Obstanbau, und damit auch der Anbau von Äpfeln, war bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. in Persien hoch entwickelt und von dort aus trat der Apfel seinen Siegeszug bis nach Europa an, wobei es die Römer waren, die den Apfel in Mitteleuropa verbreiteten. Die meisten Apfelsorten entstanden im 18. und 19. Jahrhundert. Ihre Anzahl ist mittlerweile auf stattliche 7.000 angewachsen, manche Quellen sprechen gar von 20.000 verschiedenen Apfelsorten.



Nährstoffe je 100 g/ml Äpfel

Brennwert
52 kcal (218 kJ)
Tagesbedarf m/w
0,5 mg
10 / 15 mg
0,3 g
59 / 47 g
0,4 g
144 mg
2000 / 2000 mg
7 mg
1000 / 1000 mg
11,4 g
6 mg
350 / 300 mg
3 mg
550 / 550 mg
11 mg
700 / 700 mg
8 mg
1 / 0,8 mg
0,1 mg
1,5 / 1,2 mg
4 µg
400 / 400 µg
12 mg
100 / 100 mg
0,5 mg
14 / 12 mg
0,1 mg
10 / 7 mg


Hinweis zu den Nährstoffangaben:
Der Nährstoffgehalt frischer Lebensmittel kann je nach Sorte, Reifegrad oder Zubereitungsart stark schwanken. Daher handelt es sich bei der Angabe der Nährstoffangaben stets nur um grobe Richtwerte.

Rezepte mit Äpfel

Rezepte mit Äpfel

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Linktipps: zum Thema Äpfel











Quellen und Weiterführende Literatur



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