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Lebensmittelgruppe: Heimisches und Exotisches Obst

Orangen

Nährstoffe

Synonym(e): Apfelsinen

Echter Orangenbaum Sorte: Palermo
Echter Orangenbaum
Sorte: Palermo


Eigentlich trägt die Orange (bot.: Citrus sinensis) im deutschen Sprachgebrauch ja den Namen Apfelsine, aber so nach und nach ist dieser alte Name immer mehr in den Schatten getreten. Dabei lässt sich aus dem Namen Apfelsine ebenso wie aus dem botanischen Namen dieser Zitrusfrucht so viel leichter die Herkunft herauslesen wie aus dem Namen Orange ... der Ausdruck Apfelsine hat sich nämlich aus der niederdeutschen Bezeichnung "Appel ut Sina" = "Apfel aus China" entwickelt. Ebenso deutet der Artname 'sinensis' auf die 'chinesische' Herkunft hin.

Ausgehend von der Orangenheimat China, wo die gesunden Vitaminbomben bereits seit 4.000 Jahren kultiviert angebaut werden, hat sich der Anbau seit Mitte des 15. Jahrhunderts sehr schnell weltweit verbreitet. Heute werden die Orangen zu einem großen Teil in den USA, in Mittel- und Südamerika sowie in den Mittelmeerländern angebaut und zählen zu den am meisten angebauten Zitrusfrüchten überhaupt.

Orangen & Kaffee Oh Weh
Ein frisch gepresster Orangensaft zum Frühstück schmeckt ganz hervorragend und gibt Power für den Tag! Wenig hilfreich ist jedoch seine Wirkung, wenn auch gleichzeitig der Kaffee zum Frühstück prima schmeckt.

... denn die im Kaffee enthaltenen Gerbstoffe blockieren leider die Aufnahme des wertvollen Vitamin C aus den Orangen.


Die Orangenernte erfolgt heute noch weitestgehend genauso wie vor 100 Jahren. Jede Orange wird einzeln von Hand geerntet. Um die natürliche Verpackung der Orangen (die Schale) zu schützen, tragen die Orangenpflücker bei der Ernte weiche Baumwollhandschuhe. Da Orangen nur schwer nachreifen, werden sie immer vollreif geerntet. Sie bleiben jedoch auch nach dem Pflücken noch wochenlang haltbar. Im Kühlschrank aufbewahrt, bleiben sie sogar noch länger frisch.




Zitruspresse Essential von Philips
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Die Sortenvielfalt der Orangen mit über 1.100 Sorten ist inzwischen fast unüberschaubar geworden. Man unterteilt sie grob in drei verschiedene Hauptgruppen:
  • Rundorangen
    Zu den wohl bekannteste Rundorangen zählt die qualitativ hochwertige Sorte 'Valencia', die nach ihrem Anbaugebiet in Spanien benannt wurde, obwohl man deren Entstehung eher in Portugal vermutet. Sie ist meist samenlos und sehr saftig, weswegen sie aus der Saftproduktion kaum wegzudenken ist.

  • Navelorangen
    Navelorangen verdanken ihren Namen dem Nabel am Fruchtende - auch wenn sie dann eigentlich eher Nabelorangen heißen müssten ... ;-) Die Navelorange ist recht groß, besitzt keinerlei Samen und lässt sich angenehm leicht schälen und zerteilen.

  • Blutorangen
    Ihr stark rot gefärbtes Fruchtfleisch hat den Blutorangen ihren Namen verliehen. Verantwortlich dafür ist der Pflanzenfarbstoff Anthozyanin. In den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts waren Blutorangen derart begehrt und teuer, dass Scharlatane diesen Umstand ausnutzten, indem sie einfach Rote-Beete-Saft in normale Orangen spritzen und diese teuer als Blutorangen verkauften. *thhhh*thhhh*thhhh*

Der recht hohe Vitamin-C-Gehalt der Orangen wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus, wirkt aufbauend nach Fieber und Durchfall, regt den Appetit an und verbessert ganz allgemein die Stimmung. Gegen Geschwüre und Abszesse hilft eine heilende Kompresse aus kurz aufgekochtem Orangenfruchtfleisch.

Nährstoffe je 100 g/ml OrangenTagesbedarf m/w
Inositol: 307 mg
Hinweis zu den Nährstoffangaben:
Der Nährstoffgehalt frischer Lebensmittel kann je nach Sorte, Reifegrad oder Zubereitungsart stark schwanken. Daher handelt es sich bei der Angabe der Nährstoffangaben stets nur um grobe Richtwerte.


Quellen und Weiterführende Literatur
» Das große Früchte- und Gemüselexikon
» Ulmers großes Obst & Gemüse Buch
» Ingredienzen








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