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« zurück Lebensmittelgruppe: Heimisches und Exotisches Obst OrangenNährstoffeSynonym(e): Apfelsinen Eigentlich trägt die Orange (bot.: Citrus sinensis) im deutschen Sprachgebrauch ja den Namen Apfelsine, aber so nach und nach ist dieser alte Name immer mehr in den Schatten getreten. Dabei lässt sich aus dem Namen Apfelsine ebenso wie aus dem botanischen Namen dieser Zitrusfrucht so viel leichter die Herkunft herauslesen wie aus dem Namen Orange ... der Ausdruck Apfelsine hat sich nämlich aus der niederdeutschen Bezeichnung "Appel ut Sina" = "Apfel aus China" entwickelt. Ebenso deutet der Artname 'sinensis' auf die 'chinesische' Herkunft hin. Ausgehend von der Orangenheimat China, wo die gesunden Vitaminbomben bereits seit 4.000 Jahren kultiviert angebaut werden, hat sich der Anbau seit Mitte des 15. Jahrhunderts sehr schnell weltweit verbreitet. Heute werden die Orangen zu einem großen Teil in den USA, in Mittel- und Südamerika sowie in den Mittelmeerländern angebaut und zählen zu den am meisten angebauten Zitrusfrüchten überhaupt.
Die Orangenernte erfolgt heute noch weitestgehend genauso wie vor 100 Jahren. Jede Orange wird einzeln von Hand geerntet. Um die natürliche Verpackung der Orangen (die Schale) zu schützen, tragen die Orangenpflücker bei der Ernte weiche Baumwollhandschuhe. Da Orangen nur schwer nachreifen, werden sie immer vollreif geerntet. Sie bleiben jedoch auch nach dem Pflücken noch wochenlang haltbar. Im Kühlschrank aufbewahrt, bleiben sie sogar noch länger frisch. Die Sortenvielfalt der Orangen mit über 1.100 Sorten ist inzwischen fast unüberschaubar geworden. Man unterteilt sie grob in drei verschiedene Hauptgruppen:
Der recht hohe Vitamin-C-Gehalt der Orangen wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus, wirkt aufbauend nach Fieber und Durchfall, regt den Appetit an und verbessert ganz allgemein die Stimmung. Gegen Geschwüre und Abszesse hilft eine heilende Kompresse aus kurz aufgekochtem Orangenfruchtfleisch.
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