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Weißer Zucker

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Synonym(e): Zucker

Der Zucker, das weiße Gold, wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts in medizinischen Kreisen noch in den höchsten Tönen als absolut gesundes Lebensmittel und Heilmittel für die verschiedensten Gesundheitsbeschwerden angepriesen.

So schrieb beispielsweise im Jahre 1807 der Geheime Medizinalrat Prof. Dr. Samuel Gottlieb von Vogel (1750-1837) in den Annalen des Seebades zu Doberau die folgende Zeilen nieder:


"Dem Zucker möchte ich hier noch eine kurze Apologie halten; ich halte ihn für eins der schönsten Naturprodukte. Er befördert die Verdauung, erleichtert die Öffnung, ist nährend und stiftet sonst in dem ganzen Organismus viel Gutes. Gibt es ein Mittel, ein langes Leben zu begünstigen, so ist es der Zucker. Dass Zucker verschleime und die Zähne verderbe sind Vorurteile. Er verhütet und hebt vielmehr Verschleimung und erhält die Zähne.

Nur einige Beispiele: Der Herzog von Beaufort verzehrte 40 Jahre lang täglich 1 Pfund Zucker und ward siebzig Jahr alt. Man fand seine Eingeweide sehr gesund und die Zähne fest und gut. Ein gewisser Melorg, der unter alle Speisen Zucker tat, erreichte ein Alter von 100 Jahren. Der berühmte Georg Gottlieb Richter in Göttingen verzehrte täglich vielen Zucker, heiratete noch in seinen späten Jahren eine viel jüngere rasche Frau und wurde sehr alt."


Es heißt besagter Medizinalrat habe selbst täglich 1 Pfund Zucker verspeist bevor er im Alter von 86 Jahren in Rostock verstarb.

Wenn man diese Zeilen liest, mag man kaum glauben, dass der weiße Haushaltszucker heute in Ernährungskreisen regelrecht verteufelt wird. Allerdings hat sich unsere Lebensweise in den vergangenen 200 Jahren natürlich extrem verändert und auch die Forschung ist um Längen weiter voran geschritten.


Nährstoffe je 100 g/ml Weißer Zucker

Brennwert
400 kcal (1675 kJ)
Tagesbedarf m/w
2 mg
2000 / 2000 mg
2 mg
1000 / 1000 mg


Hinweis zu den Nährstoffangaben:
Der Nährstoffgehalt frischer Lebensmittel kann je nach Sorte, Reifegrad oder Zubereitungsart stark schwanken. Daher handelt es sich bei der Angabe der Nährstoffangaben stets nur um grobe Richtwerte.

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Quellen und Weiterführende Literatur









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