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Lebensmittelgruppe: Gemüse

Brokkoli

Nährstoffe · Rezepte

Synonym(e): Broccoli

Brokkoli-Samen Sorte: Calabria
Brokkoli-Samen
Sorte: Calabria


Der Brokkoli wurde schon sehr früh in Kleinasien und im Mittelmeerraum angebaut. Die alten Griechen und Römer kultivierten ihn dort bereits vor vielen Jahrhunderten. Vor rund 200 Jahren wurde der Brokkoli dann auch erstmalig bei uns angebaut, er geriet dann jedoch aus unerfindlichen Gründen recht schnell wieder in Vergessenheit. Erst in den letzten Jahrzehnten kam er dann auch bei uns so richtig in Mode. Heute wird Brokkoli hauptsächlich in Südeuropa - in der Gegend um Verona - sowie in den USA angebaut.

Brokkoli ist sehr bekömmlich und somit auch leicht verdaulich für Leute mit empfindlicheren Mägen. Außerdem besitzt er eine ganze Reihe Mineralstoffe in großen Mengen, ebenso wie Vitamin C und A. Somit dient er zur Stärkung der Abwehrkräfte, fördert die Knochenbildung, beugt Herz- und Kreislaufbeschwerden vor und wirkt sich positiv auf den Blutdruck und den Cholesterinspiegel aus. Zusätzlich kann er einen recht hohen Kalziumgehalt aufweisen und seine in ihm enthaltenen Bitterstoffe regen die Verdauung an. Im Brokkoli kommen zudem reichlich Flavonoide vor, die zusammen mit dem Vitamin C als Radikalfänger dienen und so die Entstehung von Krebs hemmen und zellbildend wirken.




Brokkoli-Saatgut Sorte Calabrais
Brokkoli-Saatgut
Sorte Calabrais


Die Erntezeit des Brokkoli liegt bei uns zwischen August und Oktober, jedoch ist er auch außerhalb dieser Zeit als Importware erhältlich. Wie frisch die Pflanze ist, lässt sich leicht an der Farbe feststellen: je dunkler das Grün desto besser. Ist er sehr hell und gelb, hat er meist die beste Zeit schon hinter sich. Ein Blick auf den Strunk zeigt ebenfalls, ob der Brokkoli vor kurzem geerntet wurde oder ob er schon vor längerer Zeit abgeschnitten wurde. Die Schnittkante sollte möglichst frisch und hell aussehen.

Im Handel wird der Brokkoli meist in Klarsichtfolie eingeschlagen angeboten. Diese sollte man zur Lagerung jedoch besser entfernen und ihn stattdessen lieber wie eine Blume ins Wasser stellen, damit er länger frisch bleibt.

Der Brokkoli kommt meist schon recht sauber auf den Markt, dennoch empfiehlt es sich, ihn vor der Zubereitung zunächst eine Zeit lang in Salzwasser zu legen, damit eventuelle unerwünschte Untermieter (Raupen, Maden, etc.) ihre Unterkunft verlassen. Dies gilt besonders, wenn man den Brokkoli-Kopf komplett kochen möchte. Zerteilt man ihn bereits vor dem Kochen, genügt für gewöhnlich auch ein Abbrausen der Röschen mit kaltem Wasser.

Brokkoli ist sehr schnell gar. Man sollte ihn mit etwas Salz und Zucker höchstens 5-7 Minuten kochen, damit er noch möglichst viel "Biss" behält. Die etwas dickeren Stiele können bedenkenlos mitgegessen werden, allerdings sollte man sie vorher schälen, da sie leicht holzig sein können.

Als Beilage schmeckt Brokkoli gut mit etwas Mandelbutter oder weißen Soßen aller Art, man kann ihn aber auch für Aufläufe, Pizzen oder Suppen verwenden.

Nährstoffe je 100 g/ml BrokkoliTagesbedarf m/w
Brennwert: 26 kcal (109 kJ)
Chrom: 16 µg 30-100 / 30-100 µg
Fluor: 0,01 mg 3,1 / 3,8 mg
Jod: 15 µg 200 / 200 µg
Kalzium: 58 mg 1000 / 1000 mg
Kupfer: 0,056 mg 1-1,5 / 1-1,5 mg
Mangan: 0,454 mg 2-5 / 2-5 mg
Selen: 1 µg 30-70 / 30-70 µg
Vitamin A - Retinol: 0,31 mg 1 / 0,8 mg
Vitamin B9 - Folsäure: 105 µg 400 / 400 µg
Vitamin K: 154 µg 70 / 60 µg
Zink: 0,494 mg 10 / 7 mg
Hinweis zu den Nährstoffangaben:
Der Nährstoffgehalt frischer Lebensmittel kann je nach Sorte, Reifegrad oder Zubereitungsart stark schwanken. Daher handelt es sich bei der Angabe der Nährstoffangaben stets nur um grobe Richtwerte.


Brokkoli - Rezepte
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Die Konzentration wertvoller Inhaltsstoffe ist in den Sprossen deutlich höher als im Brokkolie-Gemüse. So ist z. B. die 20 - 50fache Menge des krebshemmenden Sulforaphan enthalten.

Ihr mildwürziger Geschmack macht sie zum idealen Begleiter vieler Reis-. Mehl-, Kartoffel-, Fleisch- und Fischgerichte. Die Kombination mit Alfalfa-Sprossen führt zu einer reizvollen Geschmacksvariante.




Quellen und Weiterführende Literatur
» Ulmers großes Obst & Gemüse Buch
» Das große Früchte- und Gemüselexikon
» Das neue Küchenlexikon
» Burgersteins Handbuch Nährstoffe
» Die große GU Nährwert Kalorien Tabelle
» Heißhunger ist gesund








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