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Gerstengras

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Frisches Gerstengras... gesundes Grünfutter für ein langes Leben

Das Gerstengras ist zwar schon uralt, hat aber dennoch erst in den vergangenen Jahren in der Gesundheitsszene für einen regelrechten Boom gesorgt. Ausgelöst wurde dieser Hype durch den japanischen Wissenschaftler Dr. Yoshihide Hagiwara, der seit über 40 Jahren ca. 200 verschiedene grüne Blattgemüse und deren Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit bis ins Detail studiert hat. Seinen Forschungen zufolge könnte das Gerstengras tatsächlich die nährstoffreichste Landpflanze der Welt sein.

Dabei ist die Gerste (bot.: Hordeum vulgare) wahrlich keine Züchtung der Neuzeit. Ganz im Gegenteil ... die Gerste gilt sogar als eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Sie wird seit vielen Jahrtausenden in allen gemäßigten Klimaregionen angebaut und zählt zu den wichtigsten Getreidepflanzen weltweit. Allerdings spielen hier die Früchte der Gerste ... also die Gerstenkörner eine deutlich größere Rolle als das frische grüne Gras der Gerste.

Gerstengras besitzt einen sehr hohen Nährstoffgehalt. Es ist leicht verdaulich und enthält eine enorm hohe Dichte an Eiweiß, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. So konnte im Gerstengras beispielsweise 11x mehr Kalzium gemessen werden als in der Kuhmilch, 7x mehr Vitamin C als in Orangen und 5x mehr Eisen als im Spinat. Auch dem saftigen, grünen Chlorophyll im Gerstengras wird eine nicht unerhebliche Heilkraft nachgesagt. In 100 Gramm Gerstengraspulver sind 53 mg Cholorophyll enthalten.


Gerstengras für die Gesundheit

Dank seiner vielen wertvollen Inhaltsstoffe vermag Gerstengras uns regelrecht zu verjüngen. In mehr oder weniger jedem Buch, das ich in letzter Zeit zum Thema Anti-Aging gelesen habe, spielte Gerstengras eine nicht unwesentliche Rolle. Es bekämpft mit Hilfe von Antioxidantien freie Radikale im Körper und steht hoch im Kurs, wenn es um die Vorbeugung von Krebserkrankungen geht.  Gerstengras unterstützt die Blutbildung und hilft bei der Blutreinigung. Ebenso unterstützt es den Verdauungstrakt bei der Entschlackung und unsere Entgiftungsorgane bei der Entgiftung. Einige Leute berichten sogar davon, dass durch die Einnahme von Gerstengras nach einigen Tagen Pigmentflecke im Gesicht verschwanden.

Das grüne Gerstengras hat sich nachgewiesenermaßen auch erfolgreich bei der Behandlung der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Colitis ulcerosa bewährt. Desweiteren ist Gerstengras in der Lage, einen erhöhten Cholesterinwert zu senken. Gerstengras wirkt zudem positiv auf unser Immunsystem und unterstützt den Verdauungsprozess.

Ein weiterer schöner Nebeneffekt: Gerstengras hilft beim abnehmen! Die Inhaltsstoffe des Gerstengrases kurbeln unsere Fettverbrennung an und können somit auch bei der Gewichtsregulierung eine helfende Wirkung erzielen.

Gerstengras zählt außerdem zu den basischen Lebensmitteln. So kann der regelmäßige Verzehr von Gerstengras auch noch zusätzlich unseren Säure- und Basenhaushalt positiv regulieren.

Eine Reihe von Anwendern berichtet in den verschiedensten Foren auch davon, dass sich durch das Gerstengras die körperliche und geistige Fitness steigern ließe. Es soll stärkend und belebend bei Konzentrationsstörungen und Müdigkeit wirken.

Zubereitung und Verzehr von Gerstengras

Gerstengras erinnert vom Geschmack her ein wenig an Spinat. Du kannst es selbst aus Samen heranzüchten und mit Hilfe spezieller Gras-Entsafter aus dem frischen grünen Gras einen gesunden Saft zubereiten. Gerstengras-Saatkörner in Bio-Qualität kannst du für gewöhnlich in jedem Reformhaus kaufen. Gelegentlich findest du sie dort auch unter der Bezeichnung "Sprießkorngerste".

Wenn dir die Zubereitung von frischem Gerstengras jedoch auf Dauer zu mühsam ist, kannst du alternativ auch getrocknetes, pulverisiertes Gerstengras kaufen und hieraus deinen Gerstengrassaft anrühren. Das Gerstengraspulver lässt sich auch gleichermaßen gut unter verschiedene Speisen rühren ... ganz nach deinem persönlichen Gusto. Gerstengraspulver findest du übrigens auch unter den Namen "Green Magma" oder "Green Barley Essence" mittlerweile ebenfalls in den meisten Reformhäusern.

Als Verzehrempfehlung gelten ca. 1-3 Teelöffel Gerstengraspulver täglich.

Falls du mit dem Geschmack des Gerstensgrases nicht so ohne Weiteres klar kommst, gibt es auch die Möglichkeit Presslinge aus Gerstengras zu kaufen, die du relativ problemlos mit einem Getränk deiner Wahl schlucken kannst. Solche Gerstengras-Presslinge  findest du zum Beispiel auf der Website von Dr. Peter Hartig.

Bei der Dosierung der Presslinge hältst du dich am besten an die Empfehlungen auf der Packungsbeilage.



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Quellen und Weiterführende Literatur

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