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« zurück Lebensmittelgruppe: Gemüse RotkohlNährstoffe · RezepteSynonym(e): Blaukraut Die Stammform des Rotkohl ist - wie bei allen kultivierten Kohl-Sorten - der Wildkohl. Dieser wurde schon von den Römern als Gemüse-Beilage serviert. Die kopfbildenden Kohlsorten, zu denen nicht nur der Rotkohl, sondern auch z.B. Weißkohl und Wirsing gehören, wurden erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt. Präzise Abbildungen vom Rotkohl stammen allerdings erst aus dem 16. Jahrhundert. Rotkohl wird heute hauptsächlich in Nord- und Mitteleuropa angebaut. Neben vielen Mineralstoffen enthält der Rotkohl auch recht viel Folsäure, und gilt als typisches Wintergemüse, da er auch in der kalten Jahreszeit eine Menge Vitamin C liefert. Dieses wird allerdings erst durch Erhitzen freigesetzt und für den Körper verfügbar. Die violette Farbe des Rotkohls wird erzeugt durch die enthaltenen Anthozyane, die Krebserkrankungen vorbeugen und zusätzlich das Immunsystem stärken. Als Wintergemüse hat der Rotkohl seine Hauptsaison zwischen Anfang September und Ende März, wobei die größten Mengen im Inland gezüchtet werden. Importierter Rotkohl stammt meist aus den Niederlanden, aber auch in Belgien, Frankreich, Italien und Österreich wird er angebaut. Rotkohl lässt sich relativ gut lagern und bleibt (als ganzer Kopf) im Kühlschrank ca. eine Woche lang frisch. Da die Vitamine des Rotkohls erst durch Erhitzen freigesetzt werden, empfiehlt es sich, den Kohl zu kochen, bzw. zu blanchieren. Hiervor kann man den Rotkohl entweder mit einem Messer in Streifen schneiden oder mit dem Gemüsehobel zerkleinern.
Denkt man an Rotkohl, denkt man auch automatisch an Braten und Klöße, aber er eignet sich auch hervorragend als Einlage für Suppen oder als Salat.
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