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Wein

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Ein Gläschen Rotwein am Tag schützt das Herz und die Arterien. Dies verdanken wir den Polyphenolen (sekundäre Pflanzenstoffe), die besonders im Rotwein sehr zahlreich vertreten sind.

Gesund mit Rotwein, Lachs, Schokolade & Co.
Gesund mit Rotwein, Lachs,
Schokolade & Co.
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Bereits Hippokrates empfahl den Wein als Kräftigungsmittel, Stimmungsaufheller, Beruhigungsmittel und Schmerzmittel. Auch bei Darmerkrankungen und zur Wasserdesinfektion war Wein damals unverzichtbar. Ebenso setze man ihn erfolgreich zur Bekämpfung einer Blutarmut und zur Wundbehandlung ein. Im Mittelalter schützte er die Menschen durch seine desinfizierende Wirkung sogar bis zu einem gewissen Grade vor der schlimmen Pest.

Aber auch Hippokrates warnte mit folgenden Worten bereits davor, dem Wein all zu üppig zuzusprechen:

"Der Wein ist ein Ding, in wunderbarer Weise für den Menschen geeignet, vorausgesetzt, dass er bei guter und schlechter Gesundheit sinnvoll und in rechtem Maße verwandt wird."

Moderne Forschungsarbeiten konnten belegen, dass Weintrinker durch eine Senkung des Cholesterinspiegels ihr Herzinfarkt-Risiko minimieren können. Speziell für ältere Leute scheint ein moderater Weingenuss sogar besonders förderlich zu sein. Senioren, die regelmäßig kleine Mengen Wein trinken, leiden meist deutlich seltener an einer altersbedingten Demenz.

Wein schützt nur sportliche Menschen vor Herzkreislauferkrankungen

Altes Weinfass als Stehtisch
Altes Weinfass als Stehtisch
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Eine ganz aktuelle Studie, die von Professor Milos Taborsky (Olmütz/Tschechische Republik) und seinen Mitarbeitern im Jahre 2012 angestoßen wurde, zeigt, dass ein moderater Weingenuss in Verbindung mit einer regelmäßigen sportlichen Betätigung eine nachweisbare positive Wirkung auf den Cholesterin-Spiegel hat. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob es sich um Rotwein oder Weißwein handelt.

Bei den sportlichen Test-Kandidaten, die mindestens zweimal in der Woche ein Ausdauertraining absolvierten, sank der ungesunde Cholesterinwert (LDL) deutlich ab - während der gesunde Cholesterinwert (HDL) in die Höhe kletterte. In Kombination mit Sport kann ein regelmäßiger Weinkonsum also tatsächlich vor Herz-Kreislauferkrankungen schützen. In der Gruppe der unsportlichen Kandidaten konnte wiederum KEIN messbarer gesundheitlicher Nutzen festgestellt werden. Dies verkündete Professor Taborsky am 31. August 2014 beim ESC Congress in Barcelona (Spanien).

Forscher an der Universität von Missouri (USA) fanden obendrein heraus, dass der regelmäßige, maßvolle Genuss von Rotwein einen positiven Einfluss auf die Darmflora hat. Ganz besonders ragten bei dieser Untersuchung die Sorten Merlot und Cabernet Sauvignon hervor, welche die Vermehrung schädlicher Keime (z.B. Coli-Bakterien) zu hemmen verstehen.


Das Wörtchen "maßvoll" spielt im Sinne der Gesundheit selbstverständlich eine entscheidende Rolle. Wer regelmäßig weit mehr als besagtes gesundes Gläschen Wein am Tag trinkt, gefährdet nicht nur seine Gesundheit und Lebenserwartung, sondern zerstört auch auf Dauer seine Gehirnzellen.

Welche Mengen Wein gelten als gesund?

Wunderschöne Weinkelche Kristallglas von Bohemia
Wunderschöne Weinkelche
Kristallglas von Bohemia
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Laut Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO spricht man von einem moderaten Weingenuss, so lange eine tägliche Menge von

  • 0,2 Liter Wein für Frauen und
  • 0,3 Liter Wein für Männer

nicht überschritten wird. Darüber hinaus sollte auf gar keinen Fall täglich Wein getrunken werden. Es sollten unbedingt mindestens zwei alkoholfreie Tage in der Woche eingehalten werden, um einer möglichen Suchtgefahr zu entgehen und der Leber ein wenig Erholung zu gönnen.

Wein sollte außerdem stets nur zum Essen getrunken werden, damit die in ihm enthaltenen schädigenden Säuren gut abgepuffert werden können.

Schützt ein moderater Weingenuss vor Krebserkrankungen?

Rotwein enthält ähnlich wie Knoblauch, Ingwer, Brokkoli, Kaffee, Zimt, Oregano oder dunkle Schokolade sehr viele Polyphenole, die antioxidativ und somit krebsvorbeugend in unserem Körper wirken können.

Alkohol ist jedoch gleichzeitig ein starkes Gift, welches zum Großteil über die Leber ausgefiltert und entsorgt werden muss. Wird die Leber zu stark und regelmäßig mit dem Abbau größerer Mengen von Alkohol belastet, fehlt ihr die Zeit, sich auch um die Entsorgung anderer Giftstoffe im Körper zu kümmern. Dies kann im Gegenzug erst Recht zur Bildung von Krebszellen führen.

Auch bei der Krebsvorsorge kann der Rotwein folglich nur dann eine gesundheitsfördernde Wirkung erzielen, wenn er ausschließlich im Rahmen eines allgemein gesunden Lebensstils getrunken wird.

Zu einem gesunden Lebensstil zählt bei weitem nicht nur eine abwechslungsreiche und möglichst naturbelassene Ernährung, sondern auch ausreichend Bewegung, ein gesunder Schlaf, der Abbau von Übergewicht, die Vermeidung von Stress, der Verzicht auf Zigaretten und Alkoholexzesse ...

Welche Inhaltsstoffe im Wein sind förderlich für unsere Gesundheit?

Zahlreiche Studien belegen, dass ein moderater Weingenuss durchaus einen kleinen Pluspunkt für unsere Gesundheit darstellen kann. Hier noch mal in Kurzform die Wohlstandskrankheiten, die sich durch ein wenig Wein in Kombination mit einem insgesamt gesunden Lebensstil verhindern lassen:

  • Hypercholesterinämie (erhöhter Cholesterinspiegel)
  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Arteriossklerose
  • Herzinfarkt
  • Krebserkrankungen
Dekorativer Weinkühler aus Terracotta
Dekorativer Weinkühler
aus Terracotta
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Doch welche Inhaltsstoffe nun genau für diesen positiven Nutzen verantwortlich sind, konnte bis heute (Stand 2014) noch nicht restlos geklärt werden.

Lange Zeit war man davon überzeugt, dass der Wirkstoff Resveratrol die Wunderwaffe zur Vorbeugung von Krebs zu sein schien. Prompt wurde der Wirkstoff aus den gesunden Lebensmitteln herausgefiltert, um ihn in einem riesigen Umfang separat als Super-Radikalfänger in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu verkaufen. Inzwischen haben andere Studien belegt, dass Resveratrol alleine wohl doch NICHT die Erfolge erzielt, die man ihm in Wissenschaftskreisen zugeordnet hatte.

Diese Erkenntnis schmälert jedoch in keinster Weise die wohltuenden Wirkungen den Weins im Allgemeinen, sondern zeigt lediglich, dass es in der Wissenschaft noch viel zu erforschen gibt. Es ist fast sicher, dass die Ergebnisse aus einer heute durchaus überzeugenden Studie morgen von einer ebenso überzeugenden Studie widerlegt werden.

Aber mal ehrlich ... ich für meinen Teil trinke ohnehin viel lieber mit Genuss ein kleines Gläslein leckeren Rotwein statt irgendwelche Pillen aus der Chemiebauküche zu schlucken, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit irgendwelche unangenehmen Nebenwirkungen mit sich führen, die man heute noch gar nicht absehen kann ... also: Prost :-)

Wenn du mehr über die Weinherstellung erfahren möchtest, kann ich dir eine interessante Reportage aus der Reihe Quark & Co empfehlen: Wie geht Wein?



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