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« zurück Lebensmittelgruppe: Zucker, Honig & Süßes ZuckerrübensirupNährstoffeSynonym(e): Rübenkraut ... ein echter Fitmacher!! Zuckerrübensirup ist nicht nur ein köstlicher Brotaufstrich, sondern auch ein wunderbarer Zuckerersatz zum Kochen & Backen. Auch auf Waffeln und Pfannkuchen schmeckt der Zuckerrübensirup ganz fantastisch. Sein herb-süßer Geschmack erinnert an Malz und Karamell. Ich mag außerdem auch sehr gerne ein bisschen Zuckerrübensirup auf einem Teller mit grünem Salat. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern gibt gleichzeitig einen feinen herb-süßen Geschmack. Darüber hinaus ist Zuckerrübensirup im Vergleich zu normalem weißem Haushaltszucker auch noch richtiggehend gesund! Zuckerrübensirup enthält nämlich neben einem deutlich geringeren Brennwert eine gute Portion an Folsäure, Kalium, Eisen und Magnesium ... wo Weißer Zucker nur Nullwerte aufzuweisen hat. Zuckerrübensirup wird zu 100% aus Zuckerrüben gewonnen, die hierzulande zwischen September und Dezember geerntet werden. Dieser Erntezeitraum wird allgemein "Rübenkampagne" genannt. Rohe Zuckerrüben schmecken übrigens aus eigener Erfahrung heraus ziemlich eklig *grins* ... da ist noch nichts von dem lieblich herb-süßen Geschmack des Zuckerrübensirups zu erahnen ... Der süße Geschmack des Zuckersirups entwickelt sich erst während eines langen Kochvorgangs. Um Zuckerrübensirup herzustellen, werden die Zuckerrüben zunächst geschält und dann in kleine Streifen geschnitten. Diese Zuckerrüben-Schnitze werden dann zunächst weichgekocht, um sie im Anschluss in einer Art Dampfgarer mehrere Stunden zu dämpfen. Erst bei diesem Vorgang wird die in den Zuckerrüben enthaltene Saccharose in Glucose und Fructose (Invertzucker) umgewandelt. Nach dem Dämpfen wird das Fruchfleisch ausgepresst und der Rübensaft so lange weitergeköchelt bis er eingedickt ist - also die Konsistenz erlangt hat wie wir sie vom Zuckerrübensirup kennen. Jede Menge Wissenswertes zum Zuckerrübensirup findest du übrigens auf der Website der Grafschafter Krautfabrik. Dort findest du nicht nur die Nährwertangaben zum Grafschafter Goldsaft, sondern auch einen ausführlichen, unabhängigen Fachbericht zur Zuckerrübe und ihrem Sirup, der im Jahre 2003 in der Zeitschrift Naturheilpraxis veröffentlicht wurde. Zuckerrübensirup ist übrigens NICHT mit Melasse zu verwechseln. Melasse ist mehr oder weniger "nur" ein Nebenprodukt, das bei der Gewinnung von Zucker anfällt. Melasse enthält zwar deutlich weniger Zucker, aber auch deutlich weniger wertvolle Nährstoffe. Bei der Herstellung von reinem Zuckerrübensirup verbleiben hingegen viel viel mehr wertvolle Inhaltsstoffe der Rübe im Sirup. Melasse wird wir daher vorwiegend nur als Futtermittel weiterverwendet.
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