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Maracuja

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Synonym(e): Passionsfrucht

Geschmacklich erinnert die Maracuja an eine Mischung aus Pfirsichen, Trauben und Erdbeeren. Leicht säuerlich und dennoch süß hat sie ihr ganz eigenes unverkennbares Aroma. Die leckersten Maracuja habe ich bisher auf Madeira gegessen.

Verschiedene Maracuja-Sorten in einer Markthalle auf Madeira ...
Verschiedene Maracuja-Sorten in einer Markthalle auf Madeira ...

 

Lange Zeit kannte ich die Maracuja nur in Form von Maracujasaft. Heute werden auf unseren hiesigen Obstmärkten jedoch auch ganzjährig frische Maracujas angeboten, so dass ich inzwischen meinen kulinarischen Horizont entsprechend erweitern konnte. Ursprünglich stammen die Passionsfrüchte aus den tropischen Gefilden Südamerikas. Heute werden die exotischen Früchte auch in großen Mengen auf Hawaii, Sri Lanka, Israel, Südafrika und im Mittelmeerraum angebaut.

Eine Maracuja ist in etwa so groß wie ein Hühnerei und ihre Schale trägt je nach Sorte die Farbe gelb, grün, violett oder fast schwarz. Die ungenießbare ledrige Schale ist ungefähr 5 mm dick und schützt auf diese Weise sehr gut die in ihr liegenden essbaren Samenmäntel.





Wie isst man eine Maracuja?

Eine Maracuja ähnelt nicht nur optisch einem Hühnerei, sondern sie lässt sich auch ebenso einfach auslöffeln wie ein gekochtes Hühnerei. Dazu brauchst du die Maracuja lediglich mit einem scharfen Messer halbieren und schon kannst du das Innere mit einem Teelöffel herauslöffeln und genießen.

Maracuja zum Auslöffeln bereit
Maracuja zum Auslöffeln bereit

Woran erkennt man eine reife Maracuja?

Richtig aromatisch und süß schmeckt eine Maracuja erst, wenn ihre dicke ledrige Schale langsam anfängt zu verschrumpeln.

Reife, runzlige Maracujas lassen sich dann immer noch gut einige Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Wofür verwendet man Maracujas?

Maracuja-Balsam-Essig von Geniess-Bar!
Maracuja-Balsam-Essig
von Geniess-Bar!

Der vermutliche größte Teil der Maracuja-Ernte wird zu Maracujasaft verarbeitet. Du findest ihn beispielsweise in sehr vielen Multivitaminsäften, die es bei uns zu kaufen gibt. Dabei benötigt man schon eine ganze Menge dieser exotischen Früchte, denn all zu üppig ist die Ausbeute einer einzigen Maracuja bei weitem nicht.

Auch Gelee und Marmelade wird gerne aus den säurehaltigen Früchten hergestellt. Man verwendet sie außerdem gerne in Cocktails, Obstsalaten, Speiseeis, Quarkspeisen, Früchtejoghurts oder braut aus ihnen einen Maracuja-Likör.

Ein Maracuja-Balsam-Essig schmeckt zudem ganz hervorragend zu einem grünen Salat.

 

Wie gesund sind Maracujas?

Generell enthalten Maracujas viele gesunde Nährstoffe und besitzen eine ganz ordentliche Portion an Vitamin C.

Maracujasaft ist dafür bekannt, dass er sehr gut den Durst löscht und eine beruhigende Wirkung besitzt.

In seiner Heimat gilt der Maracujasaft in der Volksheilkunde darüber hinaus als leicht entwässernd, antibakteriell und pilzhemmend. Man verabreicht ihn dort gerne gegen Erkrankungen der Atemwege (Husten, Bronchitis, Asthma oder Keuchhusten). Durch seine entwässernde Wirkung wird er außerdem zu therapeutischen Zwecken gegen Harnwegsinfektionen eingesetzt.



Nährstoffe je 100 g/ml Maracuja

Brennwert
63 kcal (264 kJ)
Tagesbedarf m/w
1,5 g
30 / 30 g
1,1 mg
10 / 15 mg
2,4 g
59 / 47 g
0,4 g
267 mg
2000 / 2000 mg
16 mg
1000 / 1000 mg
39 mg
350 / 300 mg
28 mg
550 / 550 mg
54 mg
700 / 700 mg
0,108 mg
1 / 0,8 mg
0,02 mg
1,2 / 1 mg
0,1 mg
1,4 / 1,2 mg
2,1 mg
16 / 13 mg
20 mg
100 / 100 mg


Hinweis zu den Nährstoffangaben:
Der Nährstoffgehalt frischer Lebensmittel kann je nach Sorte, Reifegrad oder Zubereitungsart stark schwanken. Daher handelt es sich bei der Angabe der Nährstoffangaben stets nur um grobe Richtwerte.

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Quellen und Weiterführende Literatur



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